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Elbing - Juli / August 2021 und viele Begegnungen


Anfang September 2021 erreichte mich ein weitere Reisebericht von Erwin Vollerthun, den es wieder einmal nicht in Krumbach hielt, obwohl die andauernde Corona-Pandemie das Reisen auch im Jahr 2021 noch erschwert. Es wird wieder einmal leider der einzige Bericht des Jahres bleiben. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass Herr Vollerthun immer an mich denkt.


Die dauerhafte Verbundenheit Herrn Vollerthuns mit der Heimat seiner Eltern und sein Wirken für die Völkerverständigung wurde dieses Jahr in einem längeren Artikel der Elbinger Internet-Zeitung portEL.pl gewürdigt: „Dawni mieszkańcy Elbląga pomagają mimo pandemii“ (vom 2. August 2021), übersetzt: Ehemalige Elbinger helfen trotz Pandemie“ (Link zu einem PDF-Ausdruck mit Übersetzung).


Frank Bokelmann


Bericht mit Bildern zum Ausdrucken (ca. 0,7 MB)


Am 28.07.2021 startete ich um 5:30 Uhr in Krumbach zu meiner 42. Elbingfahrt. Nach kurzem Aufenthalt zum Tanken in Słubice, dem polnischen Teil von Frankfurt/Oder, ging es weiter über Posen, an Gnesen vorbei, Bromberg, Graudenz und Marienburg und um 19:20 Uhr erreichte ich nach insgesamt 1.200 km Elbing, oder Elbląg, wie es heute heißt.


Zuerst wurde Rosemarie Kańkowska, die Vorsitzende der deutschen Minderheit in Elbing und ihr Mann begrüßt.

Am nächsten Tag ging es zur Stiftung Elbing (Fundacja Elbląg). Hier konnte ich Spenden von Ingrid u. Helmut Reißmann, Helmut Pankrath, Gerd Deisenhofer, Ewald Neutatz, Matthias Dell, Angelika u. Ulrich Hergenhahn, Christel Gisiger, Hannelore Engelhardt, Gerda Renner, Irmgard Preuß, Elfrieda u. Helmut Gehrmann, Dora u. Hans-Jürgen Meier, Renate u. Emil Hein, Anneliese Knorr, Andrea Rieß, Gertrud Harder, Günter Wölk und von mir an den stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Stanisław Puchalski, überreichen. Die Presse berichtete wieder darüber. An dieser Stelle wurde ich als allererster überhaupt mit der Gedenkmedaille „Freund der Stiftung Elbing“ geehrt. Gedankt wurde allen Spendern mit den besten Wünschen für die Gesundheit.

 

Gleich anschließend fuhren wir zur Caritas-Armenküche. Dort konnte ich Spenden von Helmut Pankrath, Eva Rüde, Gerd Deisenhofer, Reinhold Binding, Ewald Neutatz, Matthias Dell, Diana Kirstein, Walter Kreuzer, Ingrid u. Harald Kuhn, Rita Grande, Hannelore Engelhardt, Monika Wölk, Waldemar Wychowalek, Evelyn u. Thomas Jagow, Ulrich Krause, Ingrid u. Helmut Reißmann und Carmen u. Michael Moosmann an den Direktor, Pfarrer Dr. Wojciech Borowski, überreichen.

Noch am selben Nachmittag wurde ich bei der Gesellschaft der deutschen Minderheit in Elbing von Rosemarie Kańkowska, Hilda Sucharska, Renata Maria Anaszko, Dorota Świderska, Kazimierz Pagiela und anderen Mitgliedern herzlich begrüßt. Hier konnte ich Spenden von Helmut Pankrath, Eva Rüde, Ingrid u. Helmut Reißmann, Edeltraud u. Klaus Kokott, Helmut Döring, Georg Friese, Friedrich Weiß, Hannelore Engelhardt, Rosemaria Griehl, Anneliese Püschl, Jürgen Thiessen und von mir überreichen.

Seit 26 Jahren ist es Tradition, den jeweils amtierenden Bischof von Elbing zu besuchen. So hatte ich auch in diesem Jahr wieder eine Audienz beim Elbinger Bischof Dr. Jacek Jezierski.

Mehrfach kam ich nach Maibaum (Majewo). Besucht wurden Małgorzata Lądwik und Marta Zaborowska.

Selbstverständlich wurden meine Freunde Renata Maria Anaszko und Kazimierz Pagiela in Elbing auch besucht.

Bei der Gesellschaft der deutschen Minderheit in Heilsberg (Lidzbark Warmiński) wurde ich vom Vorsitzenden Gerard Wichowski herzlich begrüßt.

Meine Schwiegermutter Helena Wyka und meine Schwägerin mit Mann Kazimiera und Krzysztof Arndt habe ich selbstverständlich auch besucht, ebenso die Ehrenvorsitzende der Gesellschaft der deutschen Minderheit in Elbing, Hilda Sucharska.

Natürlich habe ich mich mit meinem Freund, dem bekannten Historiker Lech Słodownik getroffen.

In Königshagen (Piastowo) war ich bei der Familie Ewelina und Rafał Anaszko zu Gast.

Neue Kontakte zur Gesellschaft der deutschen Minderheit in Marienburg habe ich geknüpft und besuchte Ruth Schlingeloff.

Eine kleine Ostpreußenrundfahrt von 330 km machte ich am 03.08.2021 von Elbing nach Allenstein, Osterode, Dt. Eylau und Marienwerder über Stuhm und Marienburgwieder zurück nach Elbing. In Allenstein besuchte ich in Vertretung der Leiterin des Verbindungsbüros der Landsmannschaft Ostpreußen, Edyta Gładkowska, (sie ist derzeit in Mutterschutz) Damian Wierzchowski und Uwe Hahnkamp von der Allensteiner Welle.


In Osterode wurde ich bei der Gesellschaft der deutschen Minderheit vom Vorsitzenden des Dachverbandes der deutschen Minderheit in Ermland und Masuren, Herrn Henryk Hoch und Ingrid Lipka herzlich begrüßt.


Danach fuhr ich nach Iława (Deutsch Eylau) zu dem Maibaumer Henryk Zieliński geb. Heinz Jepp.

Von Dt. Eylau ging es weiter nach Marienwerder (Kwidzyn). Dort traf ich Pfarrer Marek Kubecki, der meine Gattin und mich vor 31 Jahren in Elbing getraut hat. Er war Studienkollege vom heutigen Elbinger Bischof Dr. Jacek Jezierski.


Wie seit Jahren habe ich mich wieder mit dem Biolandwirt und Gastronom Tadeusz Kawa, der auch stellv. Vorsitzender der Organisatuion KOD (Komitee zur Verteidigung der Demokratie) in Elbing ist, in Schönfeld (Zastawno), das zu Mühlhausen (Młynary) gehört, getroffen.


Verabredet habe ich mich noch mit Dora Mross in Dünhöfen (Przybyłowo), dem deutschsprachigen Taxifahrer Leszek Warmiński und dem langjährigen Wirt vom Pod Kogutem (Unter’m Hahn) in Elbing,KrzysztofKryszak.


Natürlich habe ich auch Hannelore Grzankowska geb. Poek aus Behrendshagen (Jagodnik) und meinen Schwiegervater Tadeusz Wyka auf dem jeweiligen Friedhof besucht.


Gewohnt habe ich in der ul. Bażynskiego, einer nach 1945 gebauten Straße in der Nähe Neuegut-/Ecke Königsberger Straße.


Zum Schluss bedanke ich mich bei Rosemarie Kańkowska und ihrem Mann Zdzisław, bei Hilda Sucharska und der gesamten Familie Anaszko/Pagiela,, die sich sehr viel Mühe mit mir gegeben haben.


Am 05.08.2021 um 6:15 Uhr trat ich wieder meine lange Heimfahrt an. Um 19:55 Uhr kam ich wieder heil in Krumbach in Bayern an. Es waren dies von Anfang bis zum Ende der Reise gut 3.400 km. Ich bin froh und Gott dankbar, dass ich diese Reise in der Corona-Pandemie heil und unversehrt überstanden habe.


Dies war wieder eine Reise mit vielen Begegnungen, die mit Urlaub nichts zu tun hatte, sondern fast ausschließlich der Völkerverständigung diente.


Erwin Vollerthun